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    Renault Oldie Club Viersen e.V.

Renault Rhombus

1/2018

 

Mein Jakobsweg nach Santiago de Compostela

Seit 20 Jahren keimt die Idee und 2017 war es soweit, bis ans Ende von Westeuropa zu reisen. Grob orientiert habe ich mich entlang des französischen (via Podiensis) und spanischen Jakobsweges (Camino francés).

Nicht gepilgert, sondern „gevierrädert“ wurde mit einem Youngtimer Renault Rapid Diesel, Bj. 1997, den ich zum Kleinstwohnmobil umfunktioniert hatte. Er war ein zuverlässiger und bequemer Wegbegleiter. Ein Oldie-Klapprad war zur Erkundung größerer Städte dabei. Von Campingplatz zu Campingplatz, wie es mir gefällt, wurden Sehenswürdigkeiten, vielfältigste Landschaften, mittelalterliche Schätze (Weltkulturerben!) und deren Geschichte erkundet. Kulinarische Erlebnisse und kuriose Geschichten begleiteten mich in 20 Tagen auf 7000 km Wegstrecke von München bis zum Nordwestatlantik und zurück.  Es gab so viel zu sehen und mein Film wurde zu einem abendfüllenden Bilderreigen, der rückblickend nochmal fasziniert und mir die Chance eröffnet, all das Geschehene  über zwanzig Tagesetappen in der Erinnerung mit Tagebuch richtig zuzuordnen und allen Interessierten von unserem Club eindrucksvoll berichten zu können.

Das Resümee ist phantastisch,

  • denn allein unterwegs mit sich selbst ist Freiheit pur,
  • die Zuverlässigkeit und der Verbrauch des Rapid mit 5,4 L/100km ist bemerkenswert,
  • die Campingkosten und sonstigen Reisekosten sind alltagssolide und
  • die hilfreichen Wegbegleiter sind das Smartphone als Informationsquelle und das zielsichere Navigationsgerät.

 

 

 

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Alles in Allem wirklich eine eindrucksvolle Geschichtsreise mit variierender Landschaftsvielfalt, insbesondere auf Nebenstraßen in den Pyrenäen und den Cevennen. Viel Reisespaß mit amüsanten Begegnungen, regionalen Besonderheiten und Köstlichkeiten... alles zusammen macht Lust auf neue Ziele mit dem Rapid.

gez. Willy

 

Der R.O.C. Viersen e.V. am Lac de Madine und mehr

Da wir aufgrund der beruflich möglichen Urlaubsplanung und der Entfernung nicht an dem Pfingsttreffen des C.A.R. Bordeaux teilnehmen konnten, musste ein anderes Urlaubsziel gefunden werden:

Rétro Meus`Auto am Lac de Madine. Die Buchung des Chalets direkt am See ab Pfingstmontag. Die Veranstaltung folgte am Wochenende. Schon am Mittwoch kündigte sich das große Treffen an. Die ersten Aussteller sicherten sich die Plätze. Am Donnerstag gab es schon einige Oldies zu bewundern. Gegen Abend wird geklopft und gehämmert... die Aussteller legten los.Einige frühe Besucher- Bekannte aus der D`ARC-Szene – waren auch schon vor Ort.

Von dem verschlafenen Charakter des Areals war schon am Donnerstag nichts mehr zu spüren. Freudige Erwartung und Spannung lag in der Luft. Am Freitag waren schon sehr viele Oldies auf dem Platz. Der Rundweg lohnte sich: seltene Fahrzeuge wie Renault 12 Kombi oder Matra-Bagheera standen neben etlichen anderen interessanten Gespannen und Oldies. Am Samstag brummte der Platz: von den Chalets bis zur Einfahrt des Campingplatzes waren Fahrzeuge aller Marken zu bewundern. Eine tolle friedliche Atmosphäre und ein großes Fest. Der Sonntag bot eine noch größere Anzahl an Fahrzeugen. Wir freuten uns auch heute, Clubmitglieder und befreundete Clubs zu treffen.

 

 

 

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Nach dem Wochenende mit Benzinluft, Sonne, Staub und viel mobilem Kulturgut, sollte es weiter gehen in Richtung Ärmelkanal. Der Besuch des Alpine-Werkes in Dieppe war, wie erwartet, nicht möglich. Laut Information des Pförtners auch nicht für Gruppen mit Reservierung. Schade!

Das Wetter war überwiegend so sonnig und heiß wie 2014, als wir die große Clubausfahrt zu unseren Freunden des   C.A.R. Bordeaux hatten. Jene Ausfahrt, die der Auslöser für den Kauf meiner Quatrelle war... eine der besten Entscheidungen der letzten Jahrzehnte!

 

 

 

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Wie immer war der Urlaub zu schnell vorbei, aber es blieb keine Zeit, das zu bedauern... Wir nahmen die tollen Eindrücke mit in den Alltag und starteten in die Endphase der Vorbereitungen für die Rheinbach Classics 2017.

Anke

„Joie de vivre“

8. Saarländische ADAC-Oldtimertage

Strahlender Sonnenschein und ein Meer aus zwei- und vierrädrigen Oldtimern lockten 15.000 Zuschauer aus der gesamten Bundesrepublik und den angrenzenden Ländern auf den Linslerhof . Der historische Gutshof in Überherrn bot einmal mehr das perfekte Ambiente für über 1500 klassische Automobile und rund 300 Motorräder zum Abschluss der Oldtimer-Saison.
Mit dem hofeigenen Rundkurs, dem historischen Fahrerlager, einem Concours d’Elégance, Rock’n‘Roll Musik, einer Kunstausstellung sowie einem abwechslungsreichen kulinarischem Angebot blieben keine Wünsche unerfüllt. Auf den Hotelwiesen waren mehr als 90 Jahre Automobil- und Motorradgeschichte versammelt, sodass Raritäten aus der Vorkriegszeit neben Sonderfahrzeugen aus dem Militär- und Nutzfahrzeugbereich und den typischen Alltags-Automobilen der 70er und 80er Jahre zu sehen waren.

 

 

 

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[ein gut restaurierter Renault JT von 1921]

 

Wir waren mit drei Clubfahrzeugen (Estafette und 2x R4) präsent und hatten ein unvergessliches Wochenende mit viel bleibenden Erinnerungen. Eine Veranstaltung für die ein Besuch sich lohnt.

À bientôt
Christian BOTH
 

Retromobil Paris 2018

Meine Renault-Ära fing im Sommer 1968 an, als meine Mutter mich in die verunfallte R4 Fourgonette meines Vaterˋs setzte und dieses Auto als Laufstall für mich nutze. Aber ich war noch nie auf der Rétromobil in Paris gewesen und darum entschlossen wir uns, dieses Jahr dorthin zu fahren. Für Rheinländer untypisch, setzen wir uns Weiberdonnerstag in den Thalys nach Paris. In Köln am Hauptbahnhof tummelten sich schon die Jecken. Wir hatten noch ein „Verzällche“ mit dem Anführer der Fußgruppe „Urzeitvölker“ mit einem tollen Kostüm. Dank der Freikarten vom DˋARC konnten wir die Messe an zwei Tagen besuchen. Unser Hauptziel war natürlich der Renault-Stand. Da Renault in diesem Jahr sein 120 jähriges Jubiläum feiert, führte Renault mit verschiedenen Autos durch die  Jahrzehnte. Die Schwerpunkte waren: 40 Jahre Sieg von Le Mans mit der A442, die Monospacekonzepte: Twingo, Scenic und Espace. Der Espace 1 hat die vorderen Hauptscheinwerfer und Blinker vom Trafic I und man hat von Renault Classic auch die Heckleuchten vom Trafic eingebaut. Hätte Renault Classic mal Renault Schäfer in Nohn angerufen, dann wären auch die Original-Leuchten auf dem Renault Espace drauf gewesen. Am meisten begeistert hat mich der Elektro-R5 von 1974. Ich habe ein Foto durch den Stoßfänger in den Motorraum gemacht.

 

 

 

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Am Samstag war die Messe sehr voll. Am Abend haben wir uns mit französischen Freuden vom Renault-Oldie-Club-Bordeaux, in dem Anke Mitglied ist, getroffen. Ein schöner Abend, dafür ein MERÇI an Marie und Florent, die diese Brasserie ausgesucht haben.

Fazit: eine tolle Messe, riesig! Jedoch eine Messe mit vielen Ersatzteilen wie in Reims finde ich persönlich besser.

 

Oldtimerbörse Reims 2018

Unseren zweiten Oldtimerauftakt der Saison hatten wir nach dem Besuch der Rétromobil in Paris vom 09.-11.03.2018 in Reims, wo es im Gegensatz zu Paris sehr viele Ersatzteile gibt. Nachdem wir uns mit französischen Produkten eingedeckt hatten, bummelten wir durch die Stadt und kehrten wieder einmal in der schönen Crêperie „Louise“ ein. Am Samstag auf der Börse gingen wir bis mittags wegen eines Regenschauers in die Hallen. So gegen Mittag machten wir draußen die Stände unsicher. In den Hallen war das Highlight eine Dauphine-Prototyp mit einem 1.600 ccm Gordini-Mittelmotor, einer Auspuffanlage ohne Schalldämpfer und einer Glasfaser-Karosserie.

 

 

 

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Abends waren wir kulinarisch französisch  essen und ließen den Tag .gehmütlich ausklingen. Am Sonntag morgen ging es nach einem leckeren Frühstück wieder nachhause. Ein schönes Wochenende zusammen mit Freunden, Fahrer einer Renault Celtraquatre…. Wir freuen uns auf die kommende Oldie-Saison.

Grüße aus Rheinbach sendet Euch

Monsieur Markü